Schongau – Am Samstagbend, 28. Dezember, ließ sich ein 43-jähriger Schongauer in einem Verbrauchermarkt an der Fleischtheke Rinderfilet im Wert von 63 Euro herrichten und einpacken. Kurze Zeit später, als er das Fleischpaket bereits an sich genommen hatte, entschied er sich, dieses in einem Regal abzulegen, weil es ihm zu teuer schien. Dies wurde offensichtlich von einem Mitarbeiter beobachtet und der Kunde wurde von ihm angesprochen, als er den Laden mit seinem restlichen Einkauf aber ohne Filet verlassen wollte. Hierbei kam es zum Streit, weil der Kunde nicht einsah, das Fleisch bezahlen zu müssen. Eine Rücknahme des Filets war dem Markt jedoch aus hygienischen Gründen nicht möglich. Darüber regte sich der Kunde derart auf, dass die Polizei zur Schlichtung hinzugerufen wurde. Letztlich bezahlte der Mann das edle Fleischstück, ließ sich aber nicht beruhigen, so dass er Hausverbot für das Geschäft bekam, welches die Polizei mittels Platzverweis durchsetzen musste.
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