Landkreise Starnberg/Bad Tölz-Wolfratshausen/Weilheim-Schongau – Nach einem vergleichsweise ruhigen Samstag trotz der Brennersperre wurde es für die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Weilheim am Sonntag turbulent: Innerhalb von 24 Stunden ereigneten sich auf der A95 und der A952 insgesamt fünf Verkehrsunfälle. Drei davon standen im Zusammenhang mit nicht angepasster Geschwindigkeit bei regennasser Fahrbahn. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, allerdings entstand an Fahrzeugen und Leitplanken ein Gesamtschaden im hohen fünfstelligen Bereich.
Bereits am Sonntagvormittag gegen 10.17 Uhr kollidierte ein 58-jähriger Starnberger mit seinem Ford auf der A952 in Fahrtrichtung München kurz nach der Anschlussstelle Percha mit der Mittelleitplanke. Nach Angaben des Fahrers habe das Fahrzeug plötzlich nach links gezogen. Die Polizei prüft derzeit einen möglichen technischen Defekt. Fahrer und Beifahrerin blieben unverletzt. Am Fahrzeug entstand ein Schaden im mittleren vierstelligen Bereich.
Am Abend gegen 18.15 Uhr verlor ein 55-jähriger Münchner auf der A95 bei Icking aufgrund von Aquaplaning die Kontrolle über seinen Mercedes. Das Fahrzeug prallte gegen mehrere Schutzplanken und kam schließlich auf dem Pannenstreifen zum Stehen. Auch hier blieben Fahrer und Beifahrerin unverletzt. Der Sachschaden liegt im niedrigen fünfstelligen Bereich.
Nur 15 Minuten später kam es an der Anschlussstelle Sindelsdorf in Fahrtrichtung Süden zu einem weiteren Unfall. Ein 63-jähriger Fahrer eines Citroen mit Hamburger Zulassung wechselte beim Auffahren auf die A95 die Spur, ohne auf den rückwärtigen Verkehr zu achten. Dabei kollidierte er mit dem Ford eines 30-jährigen Mannes aus Innsbruck. Alle vier Beteiligten blieben unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird ebenfalls auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag geschätzt.
Gegen 20.08 Uhr verlor ein 36-jähriger Mann aus dem Landkreis Würzburg auf der A95 bei Münsing wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen Mercedes. Das Fahrzeug schleuderte gegen die Leitplanke. Am Pkw entstand ein Schaden im niedrigen fünfstelligen Bereich, zusätzlich wurde die Leitplanke beschädigt. Fahrer und Beifahrerin blieben unverletzt.
Der fünfte Unfall ereignete sich schließlich am frühen Montagmorgen gegen 5.25 Uhr im Bereich der Gemeinde Berg. Ein 27-jähriger Geretsrieder geriet mit seinem Audi auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und kollidierte mit der Leitplanke. Auch er blieb unverletzt. Der Sachschaden liegt im niedrigen fünfstelligen Bereich.
Die Verkehrspolizei Weilheim appelliert erneut eindringlich an die Vernunft der Autofahrer. Besonders bei regennasser Fahrbahn werde häufig die Geschwindigkeit unterschätzt. Viele Fahrer seien trotz schwieriger Bedingungen mit deutlich über 100 km/h unterwegs. Die Polizei mahnt daher: Geschwindigkeit reduzieren und auf ausreichendes Reifenprofil achten.
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