Karlsfeld – Am frühen Abend des 07.01.2026 gelang es einem bislang unbekannten Täter mit der überregionalen Betrugsmasche „Schockanruf" einen Bargeldbetrag in Höhe von 45.000, - € zu erlangen. Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck hat die weiterführenden Ermittlungen übernommen.
Eine 94-jährige Rentnerin aus Karlsfeld erhielt am gestrigen späten Nachmittag einen Anruf einer bislang unbekannten Täterin. Diese gab sich als Krankenhausmitarbeiterin aus und erzählte der Rentnerin einen erfundenen Sachverhalt. Demnach sei der Neffe der Dame mit einer lebensbedrohlichen schweren Erkrankung in das Krankenhaus eingeliefert worden und benötigt zur Rettung seines Lebens eine Operation. Um diese entsprechend durchführen zu können ist eine Zahlung von knapp 100.000 Euro erforderlich.
Die besorgte Seniorin stellte die erforderliche Zahlung in Aussicht, woraufhin sich ein vermeintlicher Mitarbeiter des Krankenhauses zu ihrer Wohnanschrift begab und dort einen Bargeldbetrag in Höhe von 45.000 Euro an sich nahm und anschließend unerkannt wieder verschwand.
Die Geschädigte selbst wurde anschließend noch eine weitere Stunde am Telefon gehalten. Erst nachdem die vermeintliche Krankenhausmitarbeiterin das Telefonat beendete kamen ihr bedenken und sie informierte die Polizei. Sofortige Fahndungsmaßnahmen verliefen jedoch ohne Erfolg. (Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord)
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