München/Weilheim – Ein Auffahrunfall mit insgesamt sechs beteiligten Fahrzeugen hat am Freitagnachmittag am Ende der A95 in Fahrtrichtung München für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Der Unfall ereignete sich gegen 15.15 Uhr rund einen Kilometer vor dem Luise-Kiesselbach-Platz.
Nach Angaben der Polizei kam es aufgrund hohen Verkehrsaufkommens zu einem plötzlichen Rückstau. Zunächst fuhr eine 27-jährige Nissan-Fahrerin auf den Mercedes einer 39-Jährigen auf. Fast zeitgleich übersah ein 49-Jähriger mit seinem Land Rover das Stauende und prallte in das Heck eines VW Caddy. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW einer 33-Jährigen auf den bereits verunfallten Nissan geschoben. In der Folge wurden die Fahrzeuge noch gegen einen Tesla eines 48-jährigen Österreichers sowie den Seat einer 48-Jährigen gedrückt.
Insgesamt waren neun Personen betroffen. Sechs Insassen, darunter ein siebenjähriges Kind, blieben unverletzt. Drei Menschen erlitten leichte Verletzungen, ein Fahrzeugführer musste stationär behandelt werden.
Fünf der sechs beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 60.000 Euro geschätzt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme sperrte die Berufsfeuerwehr München rund drei Stunden lang zwei Fahrstreifen. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Gegen den Fahrer des Land Rover wird nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt. (Quellle: Verkehrspolizei Weilheim)
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