Peiting – Ein 57-Jähriger aus dem Landkreis Weilheim–Schongau verbrannte am Donnerstag, 23. Januar, auf seinem Grundstück in Hohenbrand Äste und Schlagabraum (Baum- und Astreste) von Waldarbeiten. Insgesamt wurden vier Feuer angezündet. Dies meldete er auch ordnungsgemäß bei der Integrierten Leitstelle Oberland an. Über die Wetterstation Hohenpeißenberg wurde sodann eine massive Rauchentwicklung mit offenen Flammen bei der Integrierten Leitstelle gemeldet. Von dort aus versuchte man wiederum, den Anmelder mehrfach zu erreichen, was allerdings nicht gelang. Deshalb musste die Freiwillige Feuerwehr Peiting alarmiert werden. Eine Streife der Polizei Schongau stellte ebenfalls massive Rauchentwicklung bereits bei der Anfahrt nach Hohenbrand fest. Letztlich brannten mehrere kleinere Feuer, eine Aufsichtsperson war tatsächlich vor Ort. Leider war der 57-Jährige uneinsichtig und konnte das Aufgebot der Rettungskräfte nicht nachvollziehen. Nicht nachzuvollziehen war jedoch auch, dass der Mann nicht für die ILS erreichbar war und so den Einsatz hätte vermeiden können. Letztlich wurde gegen ihn ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem LStVG eingeleitet, es wird überdies geprüft, ob ihm die Kosten für den Einsatz der Rettungskräfte in Rechnung gestellt werden können. (Pressemeldung der Polizei Schongau)
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