Ein reizvolles Kripplein steht in der Kapelle St. Johann bei Raisting. Von Werner Häckl

Nach einem Schlummer, der über ein halbes Jahrhundert gedauert hatte, wurde die Krippe, die jetzt in St. Johann steht, wiederentdeckt. Foto: Werner Häckl

Raisting – Die Gründung der Kapelle St. Johann bei Raisting führt auf den letzten Agilolfinger Herzog Tassilo III. (748-788) zurück. Sie gilt als eine der ältesten Kapellen der Gegend. Der Legende nach geht sie auf eine missliche Lage des Herzog Tassilo III.  zurück. Nachdem sich dieser verlaufen hatte, beschloss er an jenem Ort, an dem er sich erstmals wieder zurechtfinden würde, eine Kapelle zu errichten. Als er auf der freien Fläche südlich von Raisting den Ammersee erblickte, war diese Stelle gefunden. Er erbaute auf diesem Kraftplatz die Kapelle "auf Heiligenstätten", deren Altar direkt über einer hier entspringenden Quelle thront. Die Krippe, die jetzt in der Kapelle aufgestellt ist, war früher in der Pfarrkirche St. Remigius. Um 1950 wurde sie in den Speicher verbannt und erst 2017 wiederentdeckt. Die Kleidungsstücke wurden von Raistinger Frauen erneuert und die Krippe in St. Johann "auf Heiligenstätten" wieder aufgestellt. Sie ist in der Adventszeit täglich zu besichtigen. Die Kapelle liegt etwa zwei Kilometer südlich von Raisting. Verträumt neben den modernen Satelliten Antennen. Kultur und Moderne in Harmonie. 

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