Johannes Skudlik im Mailänder Dom. Alle Fotos: Dr. Sabine Skudlik

Mailand/Landsberg – Einen Riesenerfolg konnten der Landsberger Johannes Skudlik und seine Musiker vergangenen Donnerstag im Mailänder Dom verbuchen. Das Konzert war nach nur einer Stunde ausverkauft. Coronabedingt konnten leider nur 600 Zuhörer in eine der größten Kirchen der Welt eingelassen werden. Das Konzert wurde mit großem technischen Aufwand für eine ARTE Produktion mitgeschnitten. Große Bildschirme und eine aufwändige, eigens für diesen Anlass installierte Beschallungsanlage, boten dem Publikum einen direkten Hör- und Sichtkontakt zu allen Musikern, die auf die Apsis der riesigen Kathedrale verteilt waren, und den Zeichen des Dirigenten teilweise nur über Bildschirme folgen konnten. Die vier großen Orgeln des Domes waren auch mit von der Partie, als das Werk „La Révolte des Orgues" des kürzlich verstorbenen Pariser Organisten Jean Guillou erklang. Gewaltige Klangeruptionen wurden abgelöst von geradezu intimen sensitiven Momenten in denen auch das Schlagwerk eine tragende Rolle spielte. Das Werk erlebte 2007 seine Uraufführung in Landsberg und erklang jetzt zum 14. Mal nach den Aufführungen unter anderem in der Berliner Philharmonie, Westminster und der Elbphilharmonie, in Rom und Paris. Der Zusammenschluss bedeutender Musiker aus mehreren europäischen Ländern wie unter anderen Hansjörg Albrecht (Münchner Bachchor) Martin Baker (Westminster Cathedral) Juan de la Rubia (Sagrada Familia) tragen dem europäischen Gedanken Rechnung, den Skudlik bereits seit über 15 Jahren mit der Gründung des Euro-Via-Festivals verfolgt. 

Blick auf den Regiemonitor.