Dießen – "Wenn uns die Geschichte etwas gezeigt hat, dann, dass sie uns nichts gezeigt hat". Das ist die Überzeugung von Johannes Leis. Der Bürgermeister von Reichling hatte gestern Vormittag mit Hilfe von Johannitern einen Lkw voller Hilfsgüter für die Ukraine am Saliterhof in Peiting beladen. In der Nacht zum Samstag bricht er nach Breslau auf. Dort befindet sich eine Verteilstation, von der aus die Hilfsgüter weiter geschickt werden. Der Bürgermeister hatte zur Verladung und Sortentrennung vorab die Güter per Anhänger nach Peiting gefahren. Leis sagt: "Dieser Krieg und die Folgen für die Zivilisten erschüttern mich bis ins Mark und ich kann einfach nicht tatenlos zuhause sitzen und und hier bleiben". Geprägt wurde er in der Kindheit von den Geschichten seiner Großmutter, die den Zweiten Weltkrieg als Flüchtling erlebt hat. Sie verstarb voriges Jahr an den Folgen einer Corona-Infektion. Eine dieser Erzählungen ist besonders erschütternd. Die Oma von Leis berichtete davon, dass sie mit toten Ratten spielte als wären diese Puppen und ihnen Kleider angezogen hatte. Johannes Leis überlegt: "Was sind die hohen Spritpreise, über die wir uns aufregen, gegen das Elend des Krieges in der Ukraine". Sein Dank geht an seinen Bürgermeisterkollegen von Peiting, Peter Ostenrieder, den Saliterhof Peiting und die Johanniter. – aloys.news wünscht Johannes Leis eine gute Fahrt und eine gute Rückkehr.
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