Impfzentrum für den Landkreis Starnberg wird in Gauting auf dem Gelände der Asklepios-Klinik entstehen

Für die Auswahl des Standortes Gauting waren unter anderem eine bestehende Infrastruktur sowie feste Räumlichkeiten wichtig. Symbolfoto: aloys.news

Starnberg – Von zentraler Bedeutung für die Bewältigung der Corona-Pandemie wird eine möglichst breite Impfung der Bevölkerung mit Impfstoffen gegen COVID-19 sein. Aktuell befinden sich eine Reihe von Impfstoffen in der Entwicklung. Die Staatsregierung hat sich mit der Bayerischen Impfstrategie befasst und beschlossen, dass die Impfungen in den Landkreisen organisiert und durchgeführt werden sollen. Die Landkreise wurden gebeten, in ihrem Gebiet mindestens ein zentrales Impfzentrum zu errichten. Wie die Pressestelle des Landkreises Starnberg heute meldet, steht der Standort des Impfzentrums im Landkreis Starnberg jetzt fest: Das Impfzentrum wird in Gauting, auf dem Gelände der Asklepios-Klinik entstehen. Landrat Stefan Frey: „Dort können wir – und das war uns besonders wichtig - in ortsfesten gut ausgestatteten Räumlichkeiten und damit auch in kürzester Zeit ein Impfzentrum einrichten. Jetzt hoffen wir nur, dass schnellstmöglich ein Impfstoff zur Verfügung steht, damit wir dann auch bald loslegen können."

Für die Auswahl des Standortes waren Kriterien wie etwa feste Räumlichkeiten mit einer vorhandenen Infrastruktur (beheizbar, WLAN, Toilettenanlagen etc.), Parkmöglichkeiten, verkehrliche Zu- und Anfahrt sowie rasche Nutzbarkeit besonders wichtig. In der Asklepios-Klinik Gauting gibt es freie derzeit ungenutzte Räumlichkeiten, die sich für die Nutzung als Impfzentrum gut eignen.

Am 11. November wurden die Landkreise darüber informiert, dass bis 15. Dezember mindestens ein Impfzentrum in jedem Landkreis einzurichten ist. Im Rahmen der Suche nach einem geeigneten Standort informierte uns die Gautinger-Asklepios-Klinik, dass auf deren Gelände geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stehen würden. Eine Besichtigung der Räumlichkeiten gestern hat ergeben, dass die Räume sehr gut für das geplante Impfzentrum geeignet sind, da diese nach Ausstattung und Lage den maßgebenden Kriterien entsprechen. Der Landkreis wird nun einen Mietvertrag mit der Asklepios-Klinik schließen.

Im nächsten Schritt geht es darum, einen Betreiber für das Impfzentrum zu finden. Das Impfzentrum soll nämlich von einem externen Dienstleister in einer Komplettlösung d. h. mit von diesem benannten Ärzten, medizinischem Fachpersonal und Verwaltungspersonal, von der Terminkoordination bis hin zur Impfung, betrieben werden. Im Impfzentrum sollen täglich bis zu 250 Impfungen vorgenommen werden können. Darüber hinaus soll es vier mobile Impfteams geben, die zu Einrichtungen (wie Altenheimen) fahren und dort die Impfungen ambulant vornehmen.

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