Landsberg am Lech – Der Haushalt des Landkreises Landsberg am Lech ist von der Rechtsaufsicht vorerst nicht genehmigt worden. Die Entscheidung wurde am 27. März – wenige Tage nach der Landratswahl – bekannt. Der Haushalt war zuvor noch vom amtierenden Landrat und dem Kreistag beschlossen worden. Die künftige Landrätin Daniela Groß, die ihr Amt offiziell am 1. Mai antritt, befasst sich bereits jetzt intensiv mit der Situation.
„So habe ich mir den Start zwar nicht vorgestellt, aber genau dafür wurde ich gewählt", so Daniela Groß. „Der nicht genehmigte Haushalt ist eine Herausforderung für unseren Landkreis, der wir uns jetzt verantwortungsvoll stellen müssen."Für Groß steht im Mittelpunkt, die finanzielle Situation zügig zu klären und gleichzeitig die zentralen Aufgaben des Landkreises abzusichern. Dazu gehöre, Ausgaben kritisch zu prüfen und klare Prioritäten zu setzen.
„Wir müssen dort sparen, wo es sinnvoll ist – vor allem aber klug priorisieren", betont Groß. „Die Sicherung unseres Klinikums und Investitionen in unsere Schulen haben für mich dabei oberste Priorität." Auch kleinere Einsparpotenziale sollen genutzt werden. So schlägt Groß unter anderem vor, künftig auf die Verpflegung während der Kreistagssitzungen zu verzichten. Groß ist bereits im Austausch mit der Verwaltung und den Fraktionen im Kreistag, um sich frühzeitig ein umfassendes Bild der Situation zu verschaffen und mögliche Lösungswege auszuloten. „Mir ist wichtig, jetzt schnell ins Arbeiten zu kommen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln", so Daniela Groß.
When you subscribe to the blog, we will send you an e-mail when there are new updates on the site so you wouldn't miss them.
By accepting you will be accessing a service provided by a third-party external to https://aloys.news/
Kommentare