| | | Pflugdorf/Jerez de la Frontera (Spanien) – Marcel Schrötter hatte im letzten Rennen der Saison alle Schutzengel auf seiner Seite, als er wegen eines Bremsversagens bei hoher Geschwindigkeit von seiner Rennmaschine springen musste. |
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| Nach dem selbstverschuldeten Sturz im gestrigen Rennen endete Marcel Schrötters Rookie-Saison in der Supersport-Weltmeisterschaft am Sonntag mit einem weiteren Zwischenfall sehr unglücklich. Dennoch hatte der Pflugdorfer Glück, als in der dritten |
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| Runde beim Anbremsen der letzten Kurve die Bremsen versagten. Der 30-jährige Deutsche, der die Meisterschaft als Gesamtdritter abschliesst, kam mit dem Schrecken davon. Schrötter und sein Team MV Agusta Reparto Corse reisen in den nächsten Tagen zur knapp 400 Kilometer entfernten Rennstrecke von Portimao, wo vor der Winterpause noch ein Test eingelegt wird. |
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| "Es ist schade, dass das Wochenende so zu Ende gegangen ist. Natürlich stellt man sich das Ende der Saison anders vor, zumal ich mich von Anfang an sehr wohl gefühlt habe, auch wenn der Start ins Wochenende aufgrund der Bedingungen am |
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Freitag nicht ideal war. Aber trotz der wenigen Runden, die wir fahren konnten, waren wir gut dabei. Wir waren sogar besser als an den meisten anderen Wochenenden. Natürlich war Bulega auch dieses Mal wieder überlegen, aber ich habe es in der Superpole aus eigener Kraft in die erste Startreihe geschafft. Das war ein guter Auftakt, bevor wir in die Rennen gingen. Leider verliefen diese blöd. An einem Punkt war ich selbst schuld, was mir sehr leidtut, denn dadurch haben wir unsere Chancen auf den zweiten Platz in der Teamwertung verspielt. Auf jeden Fall war gestern viel Potenzial da, um als Zweiter auf dem Podium zu stehen. Auch heute habe ich mich recht wohl gefühlt, auch wenn es für mich in der Anfangsphase etwas schwieriger war." "Ich habe mich davon aber nicht beirren lassen, denn meine Stärken kommen erst nach drei oder vier Runden zum Tragen. Leider gab es dann ein Problem mit der Bremse, das mein Rennen abrupt beendete. Obwohl der Ausfall sehr schmerzt, muss ich ehrlich sagen, dass es wichtiger ist, dass alle Schutzengel in dieser Situation bei mir waren. Denn wenn man bei 200 km/h plötzlich keine Bremsen mehr hat und abspringen muss, kann das sehr böse enden. Trotzdem ist es schade, aber wie gesagt, mir geht es gut und das ist das Wichtigste. Also haken wird das Wochenende ab und nehmen das Positive mit. Ich freue mich schon auf nächste Woche, wenn wir in Portimao testen und hoffentlich viele nützliche Daten für die Winterpause sammeln, und dann greifen wir nächstes Jahr wieder an. Vorher aber noch ein grosses Dankeschön an das gesamte Team für die geleistete Arbeit, aber auch an alle Partner, Sponsoren und langjährigen Wegbegleiter, die in jeder Situation hinter mir gestanden haben."
WorldSSP Stand: 1 Nicolo BULEGA /ITA / Ducati / 503 2 Stefano MANZI / ITA / Yamaha / 408 3 #23 Marcel SCHRÖTTER / GER / MV Agusta / 294
Fotoquelle: © [2023] MV Agusta Reparto Corse |
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