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Ein „Kiwi“ für den TSV Landsberg. Von THOMAS ERNSTBERGER

Stephanos Georgiou (Mutter Griechin, Vater Neuseeländer Foto: Thomas Ernstberger

Landsberg – Es tut sich einiges bei Fußball-Bayernligist TSV Landsberg. Während der Winterpause wurde hinter den Kulissen eifrig gearbeitet. Das Resultat kann sich sehen lassen: Der sportliche Leiter Jürgen Meissner hat für die Mannschaft des Spielertrainer-Duos Muriz Salemovic (33) und Mike Hutterer (31) eine Reihe von jungen, hochtalentierten Neuzugängen an Land gezogen. Am spektakulärsten sicherlich ein „Kiwi" (so nennen sich die Einwohner des Landes in Ozeanien gerne selbst) aus Neuseeland. Stephanos Georgiou (Mutter Griechin, Vater Neuseeländer) war neuseeländischer Junioren-Nationalspieler und kam schon mit 14 Jahren nach Deutschland, um Profi zu werden. „Ich fühle mich halb als Kiwi und halb als Grieche. Aber ich will in das Land, in dem der beste Fußball gespielt wird", sagte er damals.

Der 19-Jährige landet zunächst beim SC Freiburg in der Jugend und stürmte zuletzt für den Freiburger FC in der Oberliga Baden-Württemberg. Jetzt will er in Landsberg den nächsten Schritt machen. „Ein sympathischer und intelligenter Bursche", sagt Salemovic, der sich über einen weiteren Offensiv-Neuzugang freuen darf. Von Regionalligist SV Schalding-Heining kommt Veron Dobruna, ein 1,85 Meter großer Kosovare, zum TSV Landsberg. Auch ein höchst interessanter Spieler mit viel Potenzial: Der Straubinger spielte vor seinem halbjährigen Gastspiel bei den Niederbayern bei Jahn Regensburg. Dort war er in der Saison 2019/21 Stammspieler in der U21, erzielte in 25 Bayernliga-Spielen zwei Tore. Dobruna kann in der Offensive flexibel eingesetzt werden.

Georgiou und Dobruna sind nach Alexander Figler (19) aus der A-Jugend des FC Memmingen und Sandro Caravetta (22) vom FC Gundelfingen, die beide erst zur neuen Saison zur Mannschaft stoßen werden, die Neuzugänge Nummer drei und vier. Mit der Verpflichtung dieses Quartetts wird bereits das neue Konzept, der geplante neue Landsberger Stil, deutlich: Beim TSV will man künftig offenbar verstärkt auf junge, talentierte Spieler setzen. Nicht ausgeschlossen, dass weitere spielstarke Talente an den Lech wechseln werden. 

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