Eisenberg – Heiße Pechtöpfe? Wehrhafte Zinnen? Kochendes Wasser auf Angreifer schütten? Vieles, was wir über Burgen zu wissen glauben, stimmt so nicht – und genau das erfuhren sieben Heimatforscher sowie zwei Vertreter des Vereins dieKunstBauStelle e. V. bei einem zweitägigen Ausflug nach Füssen und Pfronten am Freitag, 28. und Samstag, 29. November.
Burgenforscher Dr. Joachim Zeune räumte im Burgenmuseum Eisenberg mit gängigen Mythen auf und zeigte, wie Alltag, Hygiene und Verteidigung tatsächlich funktionierten – anschaulich, fundiert und humorvoll. Der Besuch des didaktisch hervorragend gestalteten Museums bot nicht nur historische Einsichten, sondern auch Inspiration für die eigene Arbeit. In einem anschließenden Workshop wurde die BayernHistoryApp getestet und mit anderen digitalen Angeboten verglichen. Die Erkenntnis war eindeutig: Für die digitale Sichtbarmachung lokaler Geschichte ist die App BayernHistory das stärkste Werkzeug. Die Heimatforscher aus Schondorf, Windach, Geltendorf und Scheuring wollen nun weitere Inhalte erarbeiten und bestehende Beiträge in der App ausbauen – von Burgen bis Ortsgeschichte.
Begleitet von Wolfgang Hauck (Vorstand) und Alois Kramer (Redaktionsleitung BayernHistoryApp) bot der Ausflug intensiven Austausch, neue Impulse und eine Form der Anerkennung, die im Ehrenamt selten ist. Zum Abschluss freuten sich alle Teilnehmenden über Fachbuchpräsente zur Vertiefung ihrer Forschungsarbeit.
Ermöglicht wurde diese zweitägige Erkundung durch eine Förderung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE), die solche zivilgesellschaftlichen Initiativen stärkt und sichtbar macht.
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