Dießen – Die konstituierende Sitzung, das erste Zusammentreffen des neuen Dießener Jugendbeirats, fand am 11.11.2021 im Jugendzentrum statt. Zu dieser hatte Bürgermeisterin Sandra Perzul die am 29.10.2021 gewählten neuen Jugendbeiratsmitglieder, den Jugendreferenten Frank Fastl und den Juze-Leiter Simon Brieger eingeladen. Nach ihrer Begrüßung erläuterte die Bürgermeisterin zunächst den Ablauf der Wahl. Gewählt wurde aus den Reihen der neuen Jugendbeiratsmitglieder das Amt des Vorsitzenden, dessen Stellvertreter sowie der Posten des Schriftführers.
Zur nächsten Sitzung des Jugendbeirates, die laut Satzung mindestens viermal jährlich stattfinden sollen, wird dann der neue Vorstand einladen. In offener Abstimmung wählten die anwesenden Mitglieder an diesem Abend Lea Schürer in Abwesenheit zur 1. Vorsitzenden und Carlo Fesser zu ihrem Vertreter. Für das Amt der Schriftführerin stellte sich Ina Verhülsdonk zur Verfügung und wurde auch gewählt. Nach dem formalen Teil, also der Vergabe der Ämter, wollte Perzul mehr von den Mitgliedern des Jugendbeirats erfahren. Sie interessierte vor allem, was die persönliche Motivation für deren Bewerbung war und welche Punkte den Jugendlichen für ihre kommende Wahlperiode und ihre anstehende Arbeit im Jugendbeirat besonders wichtig sind. Schnell wurde in der anschließenden Gesprächsrunde klar, dass es der Jugend im Wesentlichen an Raum und Mobilität fehlt. Gerne hätte man mehr Orte und Plätze, um sich zu treffen.
Als Ideen wurden beispielswiese eine offizielle Feuerstelle oder auch ein Treffpunkt in Seenähe genannt. Ein weiterer Aspekt war der öffentliche Nahverkehr in die umliegenden Orte. Für junge Leute sei es relativ schwierig, mit öffentlichen Verkehrsmitteln ein gewisses Maß an Mobilität zur erreichen, vor allen Dingen nachts und am Wochenende. Eine Verbindung, gerade nach Landsberg oder Herrsching wurde angesprochen. Dazu konnte Bürgermeisterin Perzul berichten, dass der Landkreis Landsberg aktuell mit der Erstellung eines Nahverkehrskonzeptes beschäftig ist und diese wünschenswerten Verbindungen bereits von Seiten der Marktgemeinde angebracht wurden. Dass es in diese Richtung bereits in der letzten Wahlperiode unterschiedlichste Bestrebungen gab, konnte auch Frank Fastl erörtern. Hier sei auch das Thema Anrufsammeltaxi schon einmal in der Diskussion gewesen, es habe sich damals aber kein Anbieter dafür gefunden.
Von den Jugendbeiräten mehrfach genannt, wurde auch der Aspekt der Kommunikation mit den anderen Jugendlichen vor Ort. Die Gespräche im eigenen Freundeskreis reichten nicht aus, um ein gesamtes Meinungs- bzw. Stimmungsbild auch über die Jugendlichen mit anderen Interessen zu erhalten, daher seien die sozialen Medien ein wichtiger Punkt der Arbeit des Jugendbeirates. Während der ausführlichen Diskussion, in der die Jugendlichen ihre Interessen, Wünsche und Pläne äußerten, skizzierten Perzul und Fastl, wie sich die Rahmenbedingungen von Verwaltungsseite her gestalten. Es gebe in einer Gemeinde Pflichtaufgaben und freiwillige Aufgaben. Darüber hinaus ist man bei den Ausgaben an den aufgestellten und beschlossenen Haushalt gebunden, der die geplanten Investitionen und laufende Ausgaben des Gemeindehaushaltes beinhaltet. Nach rund 1,5 Stunden wurde die erste Sitzung des neuen Jugendbeirates beschlossen. Die Teilnehmer konnten mit vielen Anregungen und ganz praktischen Informationen nachhause gehen. Sowohl Frank Fastl als auch die Bürgermeisterin Sandra Perzul konnten aus erster Hand erfahren, wo die Bedürfnisse der Jugendlichen liegen und welche konkreten Interessen aber bereits auch Vorschläge bestehen. Die Jugendbeirätinnen und –beiräte ihrerseits erhielten einen ersten Eindruck im Rahmen welcher Möglichkeiten und Leitplanken zukünftige Projekte entwickelt werden können. Ein erster öffentlicher Termin wird die Vorstellung des neuen Jugendbeirates in einer der kommenden Gemeinderatssitzungen sein, zu deren Teilnahme sie herzlich von der Bürgermeisterin Perzul eingela
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