Gernlinden – Der Neubau der Integrierten Leitstelle Fürstenfeldbruck (ILS) für die Landkreise Dachau, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg steht vor der Fertigstellung. Am Freitag, den 20. Februar besichtigte Landrat ist Landkreis Starnberg, Stefan Frey, die neue ILS in Gernlinden im Landkreis Fürstenfeldbruck und informierte sich über den aktuellen Stand der Bauarbeiten. Frey zeigte sich beeindruckt: „Die ILS stellt den Dreh- und Angelpunkt der Sicherheitsstruktur unserer vier Landkreise dar und gewährleistet schnelle Hilfe für mehr als 640.000 Menschen. Mit dem Neubau wurde räumlich wie technisch ein hochmoderner Rahmen geschaffen, von dem aus über 230 Feuerwehren, vier THW Ortsverbände und rund 900 Brand- und Gefahrenmeldeanlagen koordiniert werden."
Derzeit läuft der Innenausbau auf Hochtouren. Die Einsatzleittische, die Tische für die Ausnahmeabfrageplätze für die Verstärkung der ILS in Spitzenzeiten und die Möblierung des Lageraums wurden geliefert, aufgestellt und angeschlossen. Die IT und Einsatzleittechnik wird ab März installiert, im April fertiggestellt und im Anschluss ausgiebig getestet. Wenn alles nach Plan läuft, kann die ILS im Laufe des Mai in Betrieb gehen.
Bernd Brach, Geschäftsleiter des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Fürstenfeldbruck, führte durch das neue Gebäude, das sich im Maisacher Ortsteil Gernlinden an der August-Rasch-Straße befindet.
Das Gebäude besteht aus vier Geschossen (eines davon als Untergeschoss). Untergebracht sind unter anderem ein Leitstellenraum mit 12 Einsatzleitplätzen. Zusätzlich gibt es neun Büroräume für die Leitung des Betriebs sowie für IT-Mitarbeiter. Für die Verwaltung vorgesehen sind sieben Büroräume, ein Küchen- bzw. Sozialbereich sowie ein Besprechungsraum. Zudem wurden drei 2-Zimmerwohnungen eingeplant. Diese sind zum einen für betriebliches Kurzzeitwohnen für neu eingestellte Mitarbeiter, die im Großraum Fürstenfeldbruck noch keine Wohnung gefunden haben. Zum anderen können diese Räume ohne große bauliche Anpassung in Zukunft als Ruheräume (je nach Schichtmodell) oder als zusätzliche Büroräume verwendet werden. Die Dachfläche wird vollflächig begrünt und ist mit Solarmodulen bestückt. Der erzeugte Strom kann direkt verbraucht werden.
Aktuelle ist die Integrierte Leitstelle Fürstenfeldbruck (ILS FFB) noch an der Münchner Straße in Fürstenfeldbruck beheimatet. Notwendig wurde der Neubau, weil das bisherige Gebäude den Anforderungen technisch, organisatorisch und auch arbeitsmedizinisch nicht mehr genügt. Daher beschloss der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Fürstenfeldbruck (ZRF FFB), einen Neubau an einem anderen Standort. Mitglieder des ZRF FFB sind die Landkreise Dachau, Fürstenfeldbruck, Landsberg und Starnberg.
Das Schutzgebiet der Integrierten Leitstelle
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