Dießen – Es war ein schöner und heißer Mittwochmittag in diesen regenreichen Tagen. Judith Janowski hatte zum Richtfest für das zukünftige Carl-Orff Museum geladen. Unter den rund 40 Ehrengästen waren die Dießener Bürgermeisterin Sandra Perzul, zahlreiche Dießener Gemeinderäte, Freunde der Münchner National-Oper, Detlef Däke und Jan Schmidt von der Lokalen Arbeitsgruppe von LEADER und am Bau Beteiligte. Sichtlich erleichtert sprach die Generalsekretärin der Carl-Orff-Stiftung von dem gelungenen Baufortschritt. Als kleinen Hinweis für zukünftige Bauherrn erwähnte sie scherzhaft, dass man nicht genug aufpassen kann, wenn man Beton bestellt, denn es kann passieren, dass sich der Laster in Luft auflöst und dass man beim Fertigstahl ruhig fast die doppelte Menge ordern sollte. Reizvoll untermalte die vierte Klasse der Carl-Orff-Schule sowie die Carl-Orff-AG unter der Leitung von Barabara Kling mit ihrem Gesang die Feierlichkeit.
Ohne das Engagement und die Durchsetzungsfähigkeit der General Sekretärin, so Kuratoriumsvorsitzender der Carl-Orff-Stiftung, Herbert Kirsch, wäre das Museum nie entstanden. In den letzten zehn Jahren ist kein Museumsneubau in Bayern durchgeführt worden. Wenn man von den Erweiterungsbauten des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg absieht. Allein diese Tatsache spiegelt schon die Bedeutung des Baus des Carl-Orff-Museums in Dießen wider.
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