Dießen – "Es beginnt alles mit der Sehnsucht", sagte die Schriftstellerin Nelly Sachs. Wahrscheinlich hat sie recht. Landrat Thomas Eichinger, selbst Hauptdarsteller auf der Jakobsbühne Schondorf und ein gewinnender Redner, las am Freitag im Café Goldammer von ihm persönlich ausgesuchte literarische Perlen zum Thema "Sehnsucht", dem Motto der diesjährigen Kreiskulturtage.
Vor etwa 30 Zuhörern rezitierte er Hölderlins Ode "An die "Parzen", mit der der Dichter die Schicksalsgöttinnen bittet ihm Zeit zu geben, um seine Dichtung zu vollenden. Auch Schillers "Bürgschaft" sowie Christian Morgensterns "Unmögliche Tatsache" trug der Politiker vor.
Begleitet wurde der Schondorfer von dem Gitarristen Ricardo Volkert aus Herrsching. Als Zugabe brachte er – wie könnte es anders sein – den "Erlkönig" von Johann Wolfgang von Goethe mit dem berühmten Satz: "Wer reitet so spät durch Nacht und Wind". Viel Applaus für einen vielbegabten Politiker.
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