So mobil sind die Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises Landsberg am Lech. Mit dem ÖPNV sind sie unzufrieden, das Auto ist Fortbewegungsmittel Nummer 1. Jetzt wurde die Mobilitätsstudie veröffentlicht.

Nachhaltigkeit ist bei den Teilnehmern der Studie ein wichtiger Aspekt. Archivfoto: aloys.news

Landkreis Landsberg am Lech – Einen Monat lang war die Studie zum Mobilitätsverhalten der Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreis Landsberg online. Beteiligt haben sich zwischen 28. Januar 2021 und 28. Februar 2021 genau 228 Personen. Gemessen an den rund 120.000 Einwohnern des Landkreises sind das nicht mal zwei Promille, die sich zu ihrem Verkehrsverhalten geäußert haben. Etwa gleich groß war die Menge der Frauen (49,1 Prozent) und der Männer (50,4 Prozent) 0,5 Prozent bezeichneten sich als divers. Da stellt sich bei der Durchsicht der Ergebnisse die Frage nach der Repräsentativität. 

Bei den Befragten waren 8,4 % zwischen 16 und 24, weitere 8,4 % zwischen 25 und 34, 11,1 % zwischen 35 und 44, • 29,8 % zwischen 45 und 54, 26,2% zwischen 55 und 64 und 12,9 % zwischen 65 und 74 Jahre alt. Den Hauptanteil hatte die Altersgruppe zwischen 45 und 64 Jahren. 1,8 Prozent war der Anteil der über 75-Jährigen.

Das häufigste Verkehrsmittel der Befragten war das eigene Auto. Selten wird der Öffentliche Nahverkehr (ÖPNV) in Anspruch genommen, so gut wie nie das Angebot zum Car-Sharing sowie zum Bike-Sharing. "Park & Ride" wird ebenso selten wie nie benutzt. 

Etwa 150 Personen haben weder Car-Sharing noch Bike-Sharing genutzt. Unzufrieden mit dem ÖPNV sind rund 140 Teilnehmer der Studie. Dabei geben etwa 170 Befragte an, dass ihnen Nachhaltigkeit wichtig ist. 

Zirka zwei Drittel sind regelmäßig mit dem Auto, ein Drittel zu Fuß unterwegs. Sie legen mit dem PKW an die 42 Kilometer am Tag zurück. Nur ein Viertel der Teilnehmer der Studie nutzt Navigationsapplikationen nicht und nahezu die Hälfte würde bei alltäglichen Fahrten über eine App Sitzplätze im Auto teilen. Fast die Hälfte wäre auch bereit innerhalb von wenigen Sekunden über eine App diese zur Verfügung zu stellen.  

 Mobilitätsformen wie Taxi-Dienste würden 75 Befragte gerne, aber nahezu ebensoviele nicht gerne benutzen. On-Demand-Busse, also Buss-Dienste auf Abruf, würden 75 Teilnehmer gerne und sogar sehr gerne nutzen. Beim Car-Sharing wären 75 Teilnehmer gerne dabei. Aber 75 Teilnehmer eher weniger gerne. Die Akzeptanz von Mitfahrerbänken hält sich mit 60 in Grenzen, 75 geben der Mitfahrerbank eher eine Absage. Der Trend geht zur Bildung von Fahrgemeinschaften, Last-Mile-Lösungen finden kaum Anklang. 

Trotz dieser Ergebnisse wären die Teilnehmer bereit bei einer Mobilitätsapp dem Umweltschutz Vorrang zu geben. Auch verlangen sie eine hohe Flexibilität dieser Applikation. 

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Gestern vor 76 Jahren sind das Konzentrationslager...
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